
Fenster prägen das äußere Erscheinungsbild deines Hauses und sorgen im Inneren für eine ausreichend natürliche Belichtung sowie die notwendige Belüftung. Bei der Planung der Fenster beim Hausbau spielen nicht nur Faktoren wie der richtige Fensterrahmen oder die Verglasung eine Rolle, vielmehr müssen sich Bauende auch für die Anzahl und Größe der Fenster pro Raum entscheiden. In unserem Ratgeber erklären wir dir, worauf du grundsätzlich achten solltest, welche Arten bzw. Typen von Fenstern es gibt und wie du dich für eine perfekte Anordnung deiner Fenster entscheidest.
Bei der Fensterplanung sollten Bauherren und -herrinnen auf einiges achten: Zum Beispiel sollten sie Größe, Anzahl und Ausrichtung der Fenster an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Nicht nur die Optik der Fenster in der Fassade spielt bei der Auswahl der perfekten Glasflächen eine Rolle, auch gesetzliche Regelungen und die Energieeffizienz müssen berücksichtigt werden. Bei der Fensterplanung gilt folgendes:
Die korrekte Fensterplanung sollte schon frühzeitig in die Hausplanung mit einbezogen werden. Das ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Lieferzeiten und der fristgerechte Einbau für die Fenster eingehalten werden können und es zu keinen Verzögerungen am Bau kommt. Schließlich wird der Rohbau mit den passenden Fenstern und Türen abgeschlossen.
Fenster lassen sich nicht nur aufgrund ihres Rahmenmaterials und ihrer Größe unterscheiden: Es gibt auch verschiedene Arten von Fenstern, die unterschiedliche Funktionen und Optiken haben. Für welche Art von Fenster sich Mann oder Frau entscheidet, hängt auch vom Einbauort ab. Welches Fenster am besten zu deinem Haus bzw. den einzelnen Räumen passt, kannst du im Idealfall mit einem Experten oder einer Expertin vor Ort besprechen.
Fenster lassen sich unter anderem nach Art, Einsatzort, Öffnung, Form und Co. unterscheiden. Hier eine kleine Auswahl:
Es gibt viele unterschiedliche Arten und Typen von Fenstern, die unter anderem nach ihrer Funktionalität und dem Einsatzort unterschieden werden. Kein Wunder, denn nicht jedes Fenster ist für jeden Raum geeignet.

In den jeweiligen Landesbauordnungen ist für Aufenthaltsräume geregelt, dass mindestens 1/8 bzw. 1/10 der Netto-Grundfläche des Raumes aus Fensterflächen bestehen muss (abhängig vom einzelnen Bundesland). Da es sich hier nur um Mindestangaben handelt, sind Bauende über dieses Maß frei in der Entscheidung, wie viel Fläche sie für Fenster einplanen. Der Großteil der Bauherren und -herrinnen tendiert zu großen Fensterflächen, um somit ausreichend Tageslicht ins Innere zu lassen. Wie viele Fenster im eigenen Neubau eingebaut werden sollen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, u.a. der Größe und Ausrichtung des Einfamilienhauses und der Anzahl der Räume.
Fenster prägen das äußere Erscheinungsbild deines Hauses. Deswegen entscheiden sich viele Bauende dafür, die Fenster symmetrisch innerhalb der Fassade anzuordnen. Genauer heißt das, die Fenster werden im Erd- und Obergeschoss übereinander platziert. Was von außen optisch ansprechend wirkt, kann im Inneren zum Nachteil werden. Teilweise werden so Fenster in Räume eingebaut, die womöglich kein oder weniger Fenster benötigen.
Sinnvoller ist es also, seine eigenen Bedürfnisse für den Raum und die Ausrichtung des Hauses bzw. des jeweiligen Zimmers bei der Fensterplanung zu berücksichtigen. In einem nach Südwest ausgerichteten Wohnzimmer lässt sich mit großen Panoramafenstern oder mehreren bodentiefen Fenstern eine schöne natürliche Lichtquelle realisieren. Wer mit der Sonne am Morgen aufwachen möchte, der installiert passende Fenster in Ostausrichtung in seinem Schlafzimmer.
Außerdem sollten in die Überlegung der Ausblick und die Lage des Nachbargrundstücks einbezogen werden. So fällt die Entscheidung für eine bestimmte Anordnung im Haus eventuell leichter. Mithilfe verschiedener Fensterformate kann ebenfalls ein stimmiges Gesamtbild des Hauses erzeugt werden.
Für die Anordnung deiner Fenster solltest du dir folgendes merken:
Orientiere dich an deinen individuellen Bedürfnissen, wähle passendes Material, lege einen Mindest-Wärmedämmwert (U-Wert) fest und denke an Einbruch- und Schallschutz sowie gesetzliche Regelungen. Plane die Fenster frühzeitig in die Hausplanung ein, damit Lieferzeiten und der fristgerechte Einbau eingehalten werden können.
Zu den gängigen Fensterarten gehören Flügelfenster, Dreh-Kipp-Fenster, Schiebefenster, Dachfenster, Oberlichtfenster, Gaubenfenster, bodentiefe Fenster und Sprossenfenster. Welche Art passt, hängt vom Einbauort und der gewünschten Funktion ab.
Die Landesbauordnungen schreiben für Aufenthaltsräume vor, dass mindestens 1/8 bzw. 1/10 der Netto-Grundfläche des Raumes aus Fensterflächen bestehen muss, je nach Bundesland. Darüber hinaus bist du frei in der Entscheidung, viele Bauende setzen auf große Fensterflächen für ausreichend Tageslicht.
Eine symmetrische Anordnung wirkt ruhig und aufgeräumt, belichtet aber teilweise Räume, die weniger Licht brauchen. Berücksichtige lieber deine Belichtungsbedürfnisse, die Ausrichtung der einzelnen Räume, den Ausblick und die Lage des Nachbargrundstücks.
Diese Ergänzung wurde redaktionell aus dem bestehenden Artikel und typischen Fragen von Bauherren abgeleitet. Sie ersetzt keine individuelle Finanzierungs-, Rechts-, Steuer- oder Energieberatung.


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