Hausbau- und Sanierungs-News (18.03.2025)
Veröffentlicht: 18.03.2025 · Zuletzt geprüft: 14.06.2026
Kurzantwort

Die Hausbau- und Sanierungs-News vom 18.03.2025 fassen drei Themen zusammen: Baden-Württemberg vereinfacht mit dem geplanten Gesetz für das schnellere Bauen die Bauvorschriften, die Bauzinsen schwanken weiter und Experten raten zu Flexibilität, und wir ermitteln den günstigsten Sollzins für unseren Referenzkredit.

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Alles, was du zu den Themen Hausbau und Sanierung wissen musst.

Baden-Württemberg vereinfacht Bauvorschriften

In Baden-Württemberg soll das „Gesetz für das Schnellere Bauen“ ab Juli gelten. Ziel: Bauverfahren schneller und günstiger machen. Eine zentrale Neuerung ist die Genehmigungsfiktion, reagiert die Behörde nicht innerhalb von drei Monaten, gilt der Bauantrag als genehmigt. Bauherren tragen die Verantwortung für vollständige Unterlagen. Kritiker warnen vor Haftungsrisiken, besonders für private Bauherren.

Auch die Nachbarschaftsbeteiligung wird verkürzt, Widersprüche entfallen. Umbauten im Bestand, etwa Dachausbauten oder Nutzungsänderungen, werden erleichtert. Bauherren können sich von der Spielplatzpflicht freikaufen. Verbraucherschützer kritisieren unzureichende Absicherung bei kleineren Planern. Die Stellplatzverordnung bleibt unverändert. Ziel ist eine Entlastung der Behörden und schnellere Genehmigungen, doch finanzielle und rechtliche Risiken bleiben.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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Bauzinsen bleiben unruhig, Experten raten zu Flexibilität

Bauzinsen zeigen aktuell starke Schwankungen. Experten führen das auf die unsichere wirtschaftliche Lage, hohe Inflation und weltweite Krisen zurück. Kurzfristig rechnen Analysten mit weiterem Auf und Ab, langfristig erwarten sie ein moderates Sinken der Zinsen. Besonders die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bleibt entscheidend.

Bauwillige sollten flexibel bleiben. Viele Finanzberater empfehlen kurze Zinsbindungen oder variable Modelle, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können. Festzinsdarlehen mit langen Laufzeiten gelten derzeit als teurer und unattraktiver. Auch Sondertilgungen und Optionen zur Anpassung der Kreditrate können sich lohnen.

Einige Banken bieten aktuell wieder Aktionen oder bessere Konditionen an. Hier lohnt sich ein Vergleich. Wer noch wartet, sollte dennoch nicht nur auf sinkende Zinsen spekulieren, Kaufpreise und eigene finanzielle Möglichkeiten bleiben ebenfalls entscheidend.

Quelle: Berliner Morgenpost

Der Bauzins der Woche, für dich ermittelt

Jede Woche ermitteln wir den günstigsten Sollzins für unseren Referenzkredit*.

*Referenzkredit: 500.000 € Baukosten, 70.000 € Eigenkapital, 6,5 % Grunderwerbsteuer, 2 % Notarkosten, 0 € Maklerkosten, 2 % Tilgung, 30 Jahre Zinsbindung, Beruf: Angestellt, Gleicher Zins nach Zinsbindung, keine Sondertilgung, 1-3 Tilgungsanpassungen, inkl. Vermittler.

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berechnet auf hypotheken.fmh.de/rechner/fmh2/default.aspx

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Häufige Fragen

Was ändert sich durch das Gesetz für das schnellere Bauen in Baden-Württemberg?

Ab Juli soll das Gesetz Bauverfahren schneller und günstiger machen. Eine zentrale Neuerung ist die Genehmigungsfiktion, reagiert die Behörde nicht innerhalb von drei Monaten, gilt der Bauantrag als genehmigt. Auch die Nachbarschaftsbeteiligung wird verkürzt und Umbauten im Bestand werden erleichtert.

Welche Risiken sehen Kritiker bei den vereinfachten Bauvorschriften?

Bauherren tragen selbst die Verantwortung für vollständige Unterlagen. Kritiker warnen vor Haftungsrisiken, besonders für private Bauherren, und Verbraucherschützer bemängeln eine unzureichende Absicherung bei kleineren Planern.

Was raten Experten Bauwilligen bei den schwankenden Bauzinsen?

Experten raten, flexibel zu bleiben. Viele Finanzberater empfehlen kurze Zinsbindungen oder variable Modelle, um schnell reagieren zu können. Auch Sondertilgungen und Optionen zur Anpassung der Kreditrate können sich lohnen, und ein Konditionenvergleich ist sinnvoll.

Was ist der Referenzkredit für den Bauzins der Woche?

Der Referenzkredit umfasst 500.000 Euro Baukosten, 70.000 Euro Eigenkapital, 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer, 2 Prozent Notarkosten, keine Maklerkosten, 2 Prozent Tilgung und 30 Jahre Zinsbindung. Auf dieser Basis ermitteln wir jede Woche den günstigsten Sollzins.

Quellen und Methodik

Diese Ergänzung wurde redaktionell aus dem bestehenden Artikel und typischen Fragen von Bauherren abgeleitet. Sie ersetzt keine individuelle Finanzierungs-, Rechts-, Steuer- oder Energieberatung.

Über den Autor
Alexander Fink
Operations-Manager
Alexander ist Ingenieur und kümmert sich unter anderem um die Einbindung aller Texte in der Sektion »Ratgeber & Tools«. Außerdem arbeitet er als freiberuflicher Autor und Texter.

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