Hausbau- und Sanierungs-News (11.02.2025)
Veröffentlicht: 11.02.2025 · Zuletzt geprüft: 14.06.2026
Kurzantwort

Die Hausbau- und Sanierungs-News vom 11.02.2025 behandeln drei Themen: die ungewisse Zukunft der KfW-Förderung vor der Bundestagswahl, geplante Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer durch verschiedene Parteien und den aktuellen Bauzins der Woche.

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Zukunft der KfW-Förderung: Unsicherheit vor der Bundestagswahl

Die KfW-Förderung für neue Heizungen und Gebäudesanierungen ist ungewiss. 2024 wurden insgesamt 113 Milliarden Euro vergeben, darunter 3,6 Milliarden Euro für den Austausch alter Heizungen. Der Staat übernimmt dabei bis zu 70 % der Kosten, maximal 21.000 Euro.

Die Diskussion über das Heizungsgesetz sorgt für Unsicherheit. CDU und FDP wollen das Gesetz abschaffen, während die KfW versichert, dass laufende Programme weitergeführt werden. Da der Bundeshaushalt noch nicht endgültig beschlossen ist, können jedoch keine neuen Förderprogramme starten.

Ein Zuschussprogramm für altersgerechtes Umbauen wurde bereits gestrichen. Ob es weitere Fördermittel gibt, entscheidet sich erst nach der Regierungsbildung.

Trotz finanzieller Engpässe will die KfW Unternehmen mit neuen Zuschüssen, zum Beispiel für die Digitalisierung, unterstützen. Der Nachhaltigkeitsexperte Ulf Moslener betont, dass die KfW als verlässlicher Partner gilt. Er fordert, bestehende Programme beizubehalten, da klimafreundliches Bauen und Heizen sowohl gut für die Umwelt als auch wirtschaftlich sinnvoll sei.

Quelle: tagesschau

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Grunderwerbsteuer: Geplante Entlastungen

Wer eine Immobilie kauft, muss Grunderwerbsteuer zahlen. Sie liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Das kann mehrere zehntausend Euro kosten, eine hohe Belastung, besonders für Familien.

Vor der Bundestagswahl gibt es Vorschläge zur Entlastung:

  • CDU/CSU: Freibetrag von 250.000 € pro Erwachsenen + 150.000 € pro Kind (z. B. 800.000 € für eine vierköpfige Familie).
  • FDP: 500.000 € plus 100.000 € pro Kind.
  • BSW: Steuerbefreiung für das erste Eigenheim.

Ob diese Pläne umgesetzt werden, hängt von der neuen Regierung ab. Am Ende entscheiden aber die Bundesländer, da sie die Einnahmen erhalten.

Quelle: RND

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berechnet auf hypotheken.fmh.de/rechner/fmh2/default.aspx

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Häufige Fragen

Wie viel übernimmt die KfW beim Heizungstausch?

Beim Austausch alter Heizungen übernimmt der Staat über die KfW bis zu 70 Prozent der Kosten, maximal 21.000 Euro. 2024 wurden insgesamt 113 Milliarden Euro vergeben, darunter 3,6 Milliarden Euro für den Heizungstausch.

Ist die KfW-Förderung gesichert?

Die Zukunft ist ungewiss. Laufende Programme werden laut KfW weitergeführt, doch neue Förderprogramme können erst starten, wenn der Bundeshaushalt beschlossen ist. Ein Zuschussprogramm für altersgerechtes Umbauen wurde bereits gestrichen.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?

Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Das kann mehrere zehntausend Euro kosten und ist besonders für Familien eine hohe Belastung.

Welche Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer sind geplant?

CDU/CSU schlagen einen Freibetrag von 250.000 Euro pro Erwachsenen plus 150.000 Euro pro Kind vor, die FDP 500.000 Euro plus 100.000 Euro pro Kind und das BSW eine Steuerbefreiung für das erste Eigenheim. Die Umsetzung hängt von der neuen Regierung und den Bundesländern ab.

Quellen und Methodik

Diese Ergänzung wurde redaktionell aus dem bestehenden Artikel und typischen Fragen von Bauherren abgeleitet. Sie ersetzt keine individuelle Finanzierungs-, Rechts-, Steuer- oder Energieberatung.

Über den Autor
Alexander Fink
Operations-Manager
Alexander ist Ingenieur und kümmert sich unter anderem um die Einbindung aller Texte in der Sektion »Ratgeber & Tools«. Außerdem arbeitet er als freiberuflicher Autor und Texter.

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