
Es gibt eine Vielzahl an Putzarten und -techniken, die beim Innenausbau unterschieden werden können. In unserer großen Übersicht zeigen wir dir, welche Putzarten es gibt, wie sich diese voneinander unterscheiden und welchen Putz du wo anwenden kannst!
Für die verschiedenen Putzarten ist das verwendete Bindemittel namens- und typgebend. Es kann u.a. unterschieden werden in:
Die Unterscheidung von Putzen nach Zuschlagstoffen bezieht sich hauptsächlich auf die Materialien, die dem Putz als Füllstoffe hinzugefügt werden, um bestimmte Eigenschaften zu erzielen.
Es wird zwischen organischen, mineralischen und additiven Zuschlagstoffen unterschieden. Organische Zuschlagstoffe können z.B. Stroh, Kork, EPS, Glasfaser oder -mehl sein. Als mineralische Zuschlagstoffe werden vor allem Sand, Kies, Splitt oder Blähton hinzugefügt. Additive können u.a. Trocknungsverzögerer oder -beschleuniger, Dichtungsmittel oder Haftungsverbesserer sein.
Die Wahl der Zuschlagstoffe hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauprojekts ab, einschließlich der gewünschten Eigenschaften des Putzes, der Umgebung, in der er verwendet wird, und des Budgets.
Außerdem gibt es eine Unterscheidung von Unter- und Oberputz: Der Unter- oder Grundputz ist dabei in der Regel die erste Schicht Putz, die außen direkt auf den Rohbau oder innen direkt auf die Wand aufgetragen wird. Er ist häufig grobkörniger und dient dazu, Unebenheiten auszugleichen und ggf. die Oberfläche vorzubereiten.
Der Oberputz, der in der Regel feinkörniger ist, ist die äußerste Schicht des Putzsystems und wird auf den Unterputz aufgetragen. Er bestimmt maßgeblich das ästhetische Erscheinungsbild der Oberfläche und kann verschiedene Texturen, Farben und Muster aufweisen. Oberputze dienen dazu, die Oberfläche zu verschönern, zu schützen und gegebenenfalls zusätzliche Funktionen wie Feuchtigkeitsregulierung oder Wärmedämmung bereitzustellen.
Es gibt eine Vielzahl an Oberflächengestaltungen, die Bauherr:innen mit unterschiedlichen Putzarten erreichen können:
Filzputz, Glattputz und Co. bezeichnen die Technik, wie der Putz auf der Wand aufgetragen wird.
Dabei wird Filzputz mit einem Filzbrett auf die Wand aufgetragen und anschließend geglättet. Diese Technik wird verwendet, um eine besonders glatte und feine Oberfläche zu erzielen. Filzputz eignet sich jedoch eher für kleinere Flächen. Glattputz schafft eine Oberfläche ohne sichtbare Struktur oder Körnung, die mithilfe einer Glättkelle erstellt wird. Rollputz wird ähnlich wie Farbe mit einer Walze oder Rolle auf die Wand aufgetragen, Streichputz hingegen mit einem Pinsel. Diese Techniken sind einfach und schnell und eignen sich gut für DIY-Projekte.
Des Weiteren gibt es unterschiedliche Putzarten, die spezifische Funktionen erfüllen müssen:
Disclaimer: Diese Informationen erfolgen nicht im Rahmen eines konkreten Vertragsverhältnisses. Die The Good Home UG (haftungsbeschränkt) übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der zur Verfügung gestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die The Good Home UG (haftungsbeschränkt) sind grundsätzlich ausgeschlossen.
Typgebend ist das verwendete Bindemittel. Unterschieden werden unter anderem Kalkputz, Zementputz, Gipsputz, Lehmputz und Kunstharzputz. Kalk-, Gips- und Lehmputz kommen vor allem im Innenbereich zum Einsatz, Zement- und Kunstharzputz eignen sich für den Innen- und Außenbereich.
Der Unter- oder Grundputz ist in der Regel die erste, häufig grobkörnigere Schicht direkt auf dem Rohbau oder der Wand. Er gleicht Unebenheiten aus und bereitet die Oberfläche vor. Der meist feinkörnigere Oberputz bildet die äußerste Schicht, bestimmt maßgeblich das Erscheinungsbild und kann zusätzliche Funktionen wie Feuchtigkeitsregulierung oder Wärmedämmung übernehmen.
Gipsputz ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und nicht für Nassbereiche geeignet. Auch Lehmputz reagiert empfindlich auf starke Feuchtigkeit. Für besonders beanspruchte Bereiche gibt es spezielle Putze, etwa Sockelputz, der widerstandsfähig gegen Spritzwasser und Feuchtigkeit aus dem Erdreich ist.
Rollputz wird ähnlich wie Farbe mit einer Walze oder Rolle aufgetragen, Streichputz mit einem Pinsel. Beide Techniken sind einfach und schnell und eignen sich gut für DIY-Projekte. Filzputz und Glattputz erfordern dagegen Werkzeuge wie Filzbrett oder Glättkelle und mehr Übung.
Diese Ergänzung wurde redaktionell aus dem bestehenden Artikel und typischen Fragen von Bauherren abgeleitet. Sie ersetzt keine individuelle Finanzierungs-, Rechts-, Steuer- oder Energieberatung.


Du willst ein Smarthome planen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Erfahre hier, worauf es bei Planung, Kosten & Umsetzung im Neubau oder bei der Sanierung ankommt.


News zu den Themen Hausbau und Sanierung (29.04.2025): Chancen für Käufer bei Zinsrückgang; EZB senkt Leitzins erneut; Der Bauzins der Woche, für dich ermittelt


News zu den Themen Hausbau und Sanierung (16.04.20255): Immobilienkäufer:innen bringen mehr Eigenkapital ein, Verbände fordern einfachere Standards für das Bauen und das wöchentliche Zinsupdate.
